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30. März 2023

Webflow Kosten 2026: Aktuelle Preise und Tarife

Webflow Experte - Sönke Sproll lacht
Sönke Sproll
Webflow Experte
Dollarnoten
Inhaltsverzeichnis

Webflow zählt auch 2026 zu den stärksten Plattformen für professionelle Websites, insbesondere für Unternehmen, die ein hochwertiges Design, ein flexibles CMS und eine technisch saubere Umsetzung miteinander verbinden möchten. Gleichzeitig ist Webflow beim Thema Preise nicht immer sofort verständlich. Es gibt Site Plans, Workspace Plans, E-Commerce-Pläne, Enterprise-Angebote und je nach Projekt zusätzliche Kosten für Bandbreite, Lokalisierung, Analyse, Optimierung oder externe Tools.

Besonders wichtig: Webflow hat seine Preise und Tarife im Mai 2026 angepasst. Die bisherigen CMS- und Business Site Plans werden zu einem neuen Premium Site Plan zusammengeführt. Der Basic Site Plan wird teurer, bietet dafür aber mehr statische Seiten. Außerdem wurde ein neuer Team Plan eingeführt, der zwischen den klassischen Self-Serve-Plänen und Enterprise liegt. Für bestehende Kunden gelten die Änderungen nicht in jedem Fall sofort, sondern abhängig vom Plan, Workspace und Verlängerungszeitpunkt.

Dieser Beitrag erklärt die aktuellen Webflow Kosten 2026, die wichtigsten Tarife und was die neuen Änderungen konkret für Unternehmen, Selbstständige, Agenturen und bestehende Webflow-Kunden bedeuten.

Warum Webflow nicht einfach nur ein Website-Baukasten ist

Wer Webflow nur als klassischen Website-Baukasten betrachtet, versteht die Preisstruktur oft falsch. Webflow ist nicht in erster Linie ein Tool, bei dem man ein Template auswählt, ein paar Farben ändert und anschließend eine einfache Website veröffentlicht. Webflow ist eher eine visuelle Entwicklungsplattform für professionelle Websites.

Das bedeutet: Designer und Entwickler können sehr individuelle Layouts, Animationen, CMS-Strukturen und responsive Seiten direkt in Webflow aufbauen. Gleichzeitig läuft die Website über Webflow Hosting, wird über ein CMS gepflegt und kann von Marketingteams später deutlich einfacher erweitert werden als viele individuell programmierte Websites.

Die Kosten von Webflow bestehen deshalb nicht nur aus dem monatlichen Tarif. Entscheidend ist immer das Gesamtpaket: Wie viele Seiten braucht die Website? Gibt es einen Blog? Werden Referenzen, Leistungen, Jobs oder Standorte über ein CMS gepflegt? Wie viel Traffic hat die Seite? Wie viele Personen arbeiten an der Website? Wird mehrsprachiger Content benötigt? Und wie professionell soll das Design umgesetzt werden?

Für eine kleine statische Website können die laufenden Webflow-Kosten überschaubar sein. Für eine größere Unternehmenswebsite mit vielen CMS-Inhalten, viel Traffic, mehreren Personen im Team und zusätzlichen Funktionen können die monatlichen Kosten deutlich höher ausfallen.

Die wichtigsten Webflow Kostenarten im Überblick

Grundsätzlich gibt es bei Webflow mehrere Kostenbereiche, die man getrennt betrachten sollte.

Die Site Plans beziehen sich auf eine konkrete Website. Sie sind relevant, wenn eine Website unter einer eigenen Domain veröffentlicht werden soll. Der Site Plan regelt unter anderem Hosting, Bandbreite, CMS-Funktionen, Seitenlimits und bestimmte Website-Features.

Die Workspace Plans beziehen sich auf den Arbeitsbereich, in dem Websites erstellt und verwaltet werden. Ein Workspace ist also nicht dasselbe wie eine veröffentlichte Website. Er ist eher der Raum, in dem Freelancer, Agenturen, Unternehmen oder Teams an Webflow-Projekten arbeiten. Webflow erklärt selbst, dass jede Website automatisch in einem Workspace liegt und dass Site Plans für das Veröffentlichen und Erweitern einer konkreten Website zuständig sind.

Dazu kommen mögliche Add-ons. Besonders relevant sind aktuell Bandbreiten-Add-ons, weil sich die inkludierte Bandbreite im neuen Premium Site Plan im Vergleich zum alten Business Plan geändert hat. Außerdem gibt es Zusatzprodukte wie Webflow Analyze, Webflow Optimize und Webflow Localization, die laut Webflow mit bezahlten Site Plans verfügbar sind.

Zusätzlich sollte man bei professionellen Websites immer die Umsetzungskosten berücksichtigen. Der Webflow-Tarif ist nur die technische Grundlage. Eine wirklich gute Website entsteht durch Strategie, Struktur, Design, Webflow-Entwicklung, Content, SEO-Grundlagen, Performance und saubere Pflegeprozesse.

Was hat sich 2026 beim Webflow Pricing geändert?

Die wichtigste Änderung ist die Einführung des neuen Premium Site Plans. Webflow kombiniert damit die bisherigen CMS- und Business Site Plans in einem neuen Tarif. Ziel ist eine einfachere Preisstruktur mit mehr CMS-Kapazität für content-starke Websites. Der neue Premium Plan kostet 25 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 39 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung.

Für frühere CMS-Kunden ist diese Änderung vor allem wegen der höheren Limits interessant. Die statischen Seiten steigen von 150 auf 300, die CMS Items von 2.000 auf 20.000 und die CMS Collections von 20 auf 40. Außerdem sind neue Funktionen wie File Form Upload, Well-known Files und schnellere Suchindexierung enthalten.

Für frühere Business-Kunden ist die Änderung gemischter. Der Grundpreis sinkt zwar auf 25 US-Dollar jährlich beziehungsweise 39 US-Dollar monatlich, die CMS Items steigen von 10.000 auf 20.000, aber die inkludierte Bandbreite sinkt von 100 GB auf 50 GB. Wenn eine Website in den vergangenen zwei Abrechnungsmonaten mehr als 50 GB Bandbreite genutzt hat, können Bandbreiten-Add-ons hinzugefügt werden.

Der Basic Plan wird ebenfalls angepasst. Der jährliche Preis steigt auf 15 US-Dollar pro Monat, der monatliche Preis auf 25 US-Dollar pro Monat. Gleichzeitig verdoppelt sich das statische Seitenlimit von 150 auf 300 Seiten.

Außerdem führt Webflow einen neuen Team Plan ein. Dieser richtet sich an wachsende Teams, die mehr brauchen als Self-Serve, aber noch nicht zwingend Enterprise benötigen. Der Team Plan enthält unter anderem eine Site mit 100 CMS Collections, 10 Seats, Localization sowie Funktionen wie AEO Agents, Page Branching, Single-Page Publishing und Site Activity Log.

Site Plans: Die Website-Tarife von Webflow

Die Site Plans sind die wichtigsten Tarife, wenn es um eine veröffentlichte Website geht. Sie bestimmen, welche Funktionen eine konkrete Website hat und ob sie unter einer eigenen Domain betrieben werden kann. Für Unternehmen sind diese Pläne meistens relevanter als die Workspace Plans, weil sie direkt mit der Live-Website zusammenhängen.

Starter Site Plan: Zum Testen und Ausprobieren

Der Starter Site Plan ist der kostenlose Einstieg in Webflow. Er eignet sich vor allem, um Webflow kennenzulernen, erste Layouts zu bauen oder eine Idee zu testen. Für professionelle Unternehmenswebsites ist dieser Plan aber nicht gedacht.

Der Starter Plan ist sinnvoll, wenn man Webflow ausprobieren möchte, bevor man sich für einen bezahlten Tarif entscheidet. Auch Designer oder Gründer können damit erste Konzepte anlegen. Sobald eine Website aber ernsthaft veröffentlicht, professionell genutzt oder unter einer eigenen Domain betrieben werden soll, reicht der Starter Plan in der Regel nicht aus.

Für Unternehmen ist der Starter Plan deshalb eher eine Testumgebung als eine echte Lösung. Er hilft beim Einstieg, ersetzt aber keinen bezahlten Site Plan.

Basic Site Plan: Für einfache statische Websites

Der Basic Site Plan ist der günstigste bezahlte Site Plan für einfache Websites ohne CMS. Er eignet sich für statische Seiten, bei denen Inhalte nicht dynamisch über Collections gepflegt werden müssen. Beispiele sind einfache Landingpages, Portfolioseiten, kleine Unternehmensseiten oder sehr reduzierte Websites mit wenigen Inhaltsänderungen.

Durch die Preisänderung 2026 kostet der Basic Plan 15 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 25 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung. Gleichzeitig steigt das Limit für statische Seiten von 150 auf 300 Seiten.

Der Basic Plan ist sinnvoll, wenn eine Website kein Blogsystem, keine Referenzdatenbank, keine dynamischen Leistungen, keine Jobanzeigen und keine komplexeren Inhaltsstrukturen braucht. Sobald regelmäßig neue Inhalte veröffentlicht werden sollen, ist der Basic Plan meistens zu eingeschränkt.

Typische Beispiele für den Basic Plan sind kleine Eventseiten, Onepager, einfache persönliche Websites oder kleine Firmenpräsenzen ohne Content-Marketing-Anspruch. Für die meisten professionellen B2B-Websites ist der Basic Plan langfristig jedoch oft zu knapp, weil fast immer CMS-Strukturen sinnvoll werden.

Premium Site Plan: Der neue Standard für professionelle Websites

Der neue Premium Site Plan ist 2026 der wichtigste Webflow-Tarif für professionelle Unternehmenswebsites. Er ersetzt beziehungsweise kombiniert die bisherigen CMS- und Business-Anwendungsfälle. Der Plan kostet 25 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung oder 39 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung.

Der Premium Plan enthält 20.000 CMS Items und 40 CMS Collections. Damit ist er deutlich stärker auf content-reiche Websites ausgelegt als der frühere CMS Plan. CMS Item Add-ons werden dadurch laut Webflow entfernt, weil die neue Grenze viele frühere Add-on-Fälle bereits abdeckt.

Dieser Plan ist ideal für Unternehmen, die mehr als nur eine statische Website brauchen. Dazu gehören zum Beispiel Websites mit Blog, Referenzen, Case Studies, Teammitgliedern, Leistungen, Branchen-Seiten, Ressourcen, FAQs, Jobanzeigen oder Landingpage-Templates.

Für viele B2B-Unternehmen ist der Premium Plan der sinnvollste Standard. Er bietet genug CMS-Spielraum, ist preislich noch überschaubar und deckt die meisten typischen Marketing-Websites gut ab. Besonders stark ist er, wenn die Website langfristig wachsen soll: neue Blogartikel, neue Unterseiten, neue Cases, neue Leistungsbereiche oder neue SEO-Landingpages lassen sich sauber über CMS-Strukturen aufbauen.

Der kritische Punkt beim Premium Plan ist die Bandbreite. Die inkludierte Bandbreite liegt bei 50 GB. Für viele normale Unternehmenswebsites reicht das aus. Für sehr trafficstarke oder medienlastige Websites kann es aber knapp werden. Besonders große Bilder, Video-Hintergründe, viele Animationen oder stark beworbene Kampagnenseiten können den Verbrauch erhöhen.

Webflow bietet für den Premium Plan zusätzliche Bandbreiten-Add-ons an. Laut aktueller Pricing-Seite beginnen diese bei zusätzlichen 50 GB für 20 US-Dollar pro Monat bei jährlicher Zahlung beziehungsweise 30 US-Dollar pro Monat bei monatlicher Zahlung. Weitere Add-ons reichen bis zu mehreren Terabyte zusätzlicher Bandbreite.

Enterprise Site Plan: Für große Unternehmen und komplexe Anforderungen

Der Enterprise Site Plan richtet sich an größere Unternehmen, Organisationen und Websites mit besonderen Anforderungen. Hier gibt es keine pauschale öffentliche Preisangabe. Stattdessen wird der Preis individuell mit Webflow vereinbart.

Enterprise wird interessant, wenn eine Website besonders viel Traffic hat, spezielle Sicherheitsanforderungen erfüllen muss, individuelle Abrechnungsprozesse braucht oder Governance und Support auf Enterprise-Niveau benötigt. Webflow nennt unter anderem Custom Billing, Enterprise Traffic Scaling, Security Audits, Master Service Agreements und Service Level Agreements als Enterprise-relevante Punkte.

Für die meisten kleinen und mittelständischen Websites ist Enterprise nicht notwendig. Für größere Marken, internationale Unternehmen, stark regulierte Branchen oder Websites mit sehr hohen Traffic-Anforderungen kann Enterprise aber sinnvoll sein.

Enterprise sollte man nicht nur als teureren Tarif verstehen, sondern als eigene Infrastruktur- und Support-Kategorie. Es geht weniger darum, ob man ein paar mehr Seiten braucht, sondern eher um Themen wie Skalierung, Sicherheit, rechtliche Anforderungen, interne Freigabeprozesse und verlässlichen Support.

Vergleich der Site Pläne

Plan Preis Am besten geeignet für Wichtige Limits Einschätzung
Starter Kostenlos Testprojekte und erste Entwürfe Webflow.io-Domain, stark begrenzte Seiten- und CMS-Nutzung. Gut zum Ausprobieren, aber nicht für professionelle Unternehmenswebsites geeignet.
Basic $15/Monat jährlich
$25/Monat monatlich
Einfache Websites ohne CMS Bis zu 300 statische Seiten, aber keine CMS-Funktionen. Sinnvoll für kleine Websites, Landingpages oder einfache Unternehmensseiten ohne Blog, Referenzen oder dynamische Inhalte.
Premium $25/Monat jährlich
$39/Monat monatlich
Professionelle Unternehmenswebsites mit CMS 20.000 CMS Items, 40 CMS Collections, 300 statische Seiten und 50 GB Bandbreite pro Monat inklusive. Der neue Standardplan für die meisten professionellen Webflow-Websites mit Blog, Referenzen, Leistungen, Team oder Case Studies.
Team Ab $2.500/Monat
jährlicher Vertrag
Größere Marketing-Teams und skalierende Unternehmen Mehr Team-Funktionen, mehr CMS-Struktur, Workflows, Page Branching, Localization und weitere Enterprise-nahe Funktionen. Für normale Freelancer- oder KMU-Projekte meist überdimensioniert. Relevant für größere Organisationen mit mehreren Stakeholdern.
Enterprise Individuell Große Unternehmen mit speziellen Anforderungen Individuelle Limits, erweiterte Sicherheit, Support, Governance und skalierbare Infrastruktur. Sinnvoll, wenn Compliance, Sicherheit, hohe Traffic-Anforderungen oder komplexe Teamstrukturen eine große Rolle spielen.

E-Commerce Site Plans: Für Shops in Webflow

Neben den klassischen Site Plans gibt es bei Webflow eigene E-Commerce-Pläne. Diese sind für Websites gedacht, die Produkte direkt über Webflow verkaufen möchten. Laut Webflow ändern sich die E-Commerce Site Plans im Rahmen der aktuellen Preisänderung im Mai 2026 nicht.

Webflow E-Commerce kann für kleinere Shops, digitale Produkte oder markenstarke Produktseiten interessant sein. Besonders dann, wenn das Design im Vordergrund steht und der Shop nicht extrem komplex ist.

Für größere E-Commerce-Projekte sollte man aber genau prüfen, ob Webflow E-Commerce ausreicht. Wenn viele Produkte, Varianten, komplexe Versandlogik, internationale Steuerregeln, ERP-Anbindungen oder sehr spezifische Checkout-Prozesse benötigt werden, ist häufig ein spezialisiertes Shopsystem sinnvoller. In solchen Fällen kann Webflow als hochwertiges Frontend mit einem externen Commerce-System kombiniert werden.

Workspace Plans: Die Arbeitsbereiche in Webflow

Workspace Plans werden häufig mit Site Plans verwechselt. Dabei erfüllen sie eine andere Aufgabe. Der Site Plan betrifft eine konkrete Live-Website. Der Workspace Plan betrifft den Arbeitsbereich, in dem Websites erstellt, organisiert und gemeinsam bearbeitet werden.

Webflow beschreibt Workspaces als Orte, in denen Websites vorbereitet werden und in denen Teammitglieder oder Kunden gemeinsam an Projekten arbeiten können. Jeder neue Webflow-Account erhält standardmäßig einen kostenlosen Workspace. Upgrades schalten zusätzliche Staging-, Kollaborations- und Organisationsfunktionen frei.

Für Unternehmen ist wichtig: Man braucht nicht automatisch einen teuren Workspace Plan, nur weil man eine professionelle Webflow-Website betreibt. Wenn ein Freelancer oder eine Agentur die Website baut, kann die Entwicklung zunächst im Workspace des Dienstleisters stattfinden. Später wird die Website entweder übertragen oder in einem passenden Setup weiter betreut.

Starter Workspace Plan: Für Einzelpersonen und erste Projekte

Der Starter Workspace ist der kostenlose Einstieg in Webflow. Er eignet sich für Einzelpersonen, die Webflow ausprobieren oder erste Projekte anlegen möchten. Für den Start ist das völlig ausreichend.

Dieser Plan ist sinnvoll, wenn man alleine arbeitet, keine umfangreiche Teamstruktur braucht und noch nicht viele Projekte parallel verwalten möchte. Auch Kunden, die nur eine bestehende Website pflegen, benötigen oft keinen größeren Workspace.

Der Starter Workspace ist also vor allem ein Einstiegspunkt. Sobald mehrere Websites, Teammitglieder, Kundenprojekte oder erweiterte Kollaborationsfunktionen wichtig werden, sollte man über ein Upgrade nachdenken.

Core Workspace Plan: Für kleine Teams und professionelle Einzelpersonen

Der Core Workspace Plan richtet sich an Nutzer, die professioneller mit Webflow arbeiten möchten, aber noch kein größeres Team-Setup brauchen. Er ist besonders interessant für Selbstständige, kleine Unternehmen oder Teams, die mehr Struktur im Workspace benötigen.

Ein Core Workspace kann sinnvoll sein, wenn mehrere Projekte organisiert, Staging-Seiten professioneller genutzt oder grundlegende Teamfunktionen benötigt werden. Für Unternehmen, die intern selbst an ihrer Website arbeiten, kann dieser Plan eine passende Grundlage sein.

Ob der Core Workspace wirklich nötig ist, hängt stark davon ab, wie die Website betreut wird. Wenn die Website nach dem Launch überwiegend vom Dienstleister gepflegt wird, braucht der Kunde selbst oft keinen umfangreichen Workspace. Wenn das Marketingteam aber regelmäßig Seiten baut, Inhalte erweitert oder neue Landingpages vorbereitet, wird ein bezahlter Workspace deutlich relevanter.

Growth Workspace Plan: Für wachsende Teams mit mehr Zusammenarbeit

Der Growth Workspace Plan ist für Teams gedacht, die intensiver mit Webflow arbeiten. Er wird interessant, wenn mehrere Personen an Websites arbeiten, Rollen und Berechtigungen wichtiger werden und mehr Projekte parallel verwaltet werden sollen.

Für interne Marketingteams kann dieser Plan sinnvoll sein, wenn Webflow nicht nur als Website-Tool, sondern als zentrale Plattform für digitale Kampagnen genutzt wird. Beispielsweise wenn regelmäßig Landingpages entstehen, neue Inhalte veröffentlicht werden und verschiedene Personen an Design, Content, SEO und Freigabe beteiligt sind.

Der Growth Workspace lohnt sich weniger für Unternehmen, die nur eine einzelne Website besitzen und selten Änderungen durchführen. Er lohnt sich eher dann, wenn Webflow operativ im Alltag genutzt wird.

Freelancer Workspace Plan: Für Webflow Freelancer

Der Freelancer Workspace Plan richtet sich an professionelle Webflow-Freelancer. Er ist dafür gedacht, Kundenprojekte aufzubauen, zu verwalten und vor dem Launch sauber vorzubereiten.

Für Freelancer ist dieser Workspace oft sehr sinnvoll, weil sie mehrere Kundenwebsites gleichzeitig entwickeln und organisieren müssen. Auch die Möglichkeit, Projekte aufzusetzen, bevor ein Kunde einen eigenen Site Plan aktiviert, ist in der Praxis wichtig.

Für Kunden ist dieser Plan indirekt relevant: Wenn ein Webflow-Freelancer die Website baut, findet die Entwicklung häufig zunächst in dessen Workspace statt. Erst später wird die Website auf den Kunden übertragen oder mit einem passenden Site Plan veröffentlicht.

Agency Workspace Plan: Für Agenturen mit mehreren Kundenprojekten

Der Agency Workspace Plan ist für Agenturen gedacht, die regelmäßig Webflow-Projekte für Kunden umsetzen. Hier stehen mehrere Projekte, Teamarbeit, Kundenzugänge und professionelle Workflows im Vordergrund.

Für Agenturen ist dieser Plan vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere Personen an verschiedenen Kundenwebsites arbeiten. Rollen, Berechtigungen und Projektorganisation werden dadurch wichtiger als bei einem einzelnen Freelancer.

Für Unternehmen bedeutet das: Wenn eine Agentur eure Website baut, müsst ihr nicht automatisch denselben Agency Workspace bezahlen. Die Agentur nutzt diesen Plan für ihre eigene Projektorganisation. Für eure konkrete Website ist später vor allem der passende Site Plan entscheidend.

Team Plan: Die neue Zwischenstufe vor Enterprise

Der neue Team Plan ist eine der wichtigsten Änderungen im Webflow Pricing 2026. Er richtet sich an Unternehmen, die aus den klassischen Self-Serve-Plänen herauswachsen, aber noch nicht direkt ein Enterprise-Setup benötigen.

Webflow beschreibt den Team Plan als All-in-One-Angebot für wachsende Teams. Enthalten sind unter anderem eine Site mit 100 CMS Collections, 10 Seats, Localization sowie Funktionen wie AEO Agents, Publishing Workflows, Page Branching, Single-Page Publishing und Site Activity Log. Dazu kommen erweiterte Sicherheits- und Compliance-Funktionen wie Custom SSL Certificates und Security Headers.

Dieser Plan ist besonders interessant für größere Marketingteams, Scale-ups oder Unternehmen, die Webflow sehr aktiv nutzen. Wenn viele Personen an einer Website arbeiten, Freigabeprozesse wichtig sind und regelmäßig neue Seiten veröffentlicht werden, kann der Team Plan deutlich mehr Kontrolle geben als ein normaler Site Plan plus einfacher Workspace.

Für kleinere Unternehmen ist der Team Plan wahrscheinlich überdimensioniert. Für wachsende Teams mit vielen Veröffentlichungsprozessen kann er aber genau die Lücke zwischen Premium und Enterprise schließen.

Plan Preis Am besten geeignet für Wichtige Limits Einschätzung
Starter Kostenlos Erste Tests und kleine Entwürfe 2 Staging Sites, 2 Seiten pro Staging Site, 50 CMS Items pro Staging Site, 1 Full Seat und 200 AI Credits. Gut zum Ausprobieren, aber für professionelle Kundenprojekte oder mehrere aktive Projekte schnell zu begrenzt.
Core $19/Monat
jährlich abgerechnet
Kleine Teams mit mehr Staging-Bedarf 10 Staging Sites, 300 Seiten pro Staging Site, Custom Code, Code Export, Shared Libraries und 300 AI Credits. Sinnvoll für interne Teams oder einzelne Webflow-Nutzer, die mehr als nur einfache Testprojekte verwalten möchten.
Growth $49/Monat
jährlich abgerechnet
Wachsende Teams mit mehreren Projekten Unbegrenzte Staging Sites, Site Password Protection, 301 Redirects, site-spezifische Zugriffe, Rollen, Publishing Permissions und 400 AI Credits. Der passende Team-Plan, wenn mehrere Personen an mehreren Websites arbeiten und Rechte sauber gesteuert werden müssen.
Freelancer $16/Monat
jährlich abgerechnet
Freelancer mit mehreren Kundenprojekten 10 Staging Sites, Full CMS Access auf Staging Sites, Free Guest Access in Client Workspaces, Client Payments, Shared Libraries und 300 AI Credits. Für viele Webflow-Freelancer der sinnvollste Einstieg, weil Kundenprojekte sauber vorbereitet und an Kunden-Workspaces angebunden werden können.
Agency $35/Monat
jährlich abgerechnet
Agenturen und Freelancer mit vielen Kundenprojekten Unbegrenzte Staging Sites, 3 kostenlose Client Seats pro Site, unbegrenzte Shared Libraries, Site-Level Roles, Publishing Permissions, Password Protection, 301 Redirects und 400 AI Credits. Für Agenturen oder sehr aktive Freelancer sinnvoll, die viele Projekte parallel verwalten und mehr Kontrolle über Rollen und Freigaben brauchen.
Enterprise Individuell Größere Unternehmen mit speziellen Anforderungen Individuelle Workspace-Limits, erweiterte Sicherheit, Governance, Support und abgestimmte Team-Strukturen. Relevant für größere Organisationen, bei denen Sicherheit, interne Prozesse, Freigaben und Skalierung wichtiger sind als der reine Preis.

Was bedeuten die Änderungen für bestehende Webflow-Kunden?

Für bestehende Kunden ist besonders wichtig, wann die Änderungen greifen. Webflow unterscheidet hier zwischen neuen Site Plan Käufen und bestehenden Websites. Neue Site Plan Käufe fallen sofort unter die neue Struktur. Für bestehende Websites greifen die Änderungen je nach Fall erst bei der nächsten Verlängerung oder bei einer kostenpflichtigen Änderung. Für viele bestehende Sites gilt der 29. Juni 2026 als relevanter Zeitpunkt; für Sites in Freelancer- oder Agency-Workspaces beziehungsweise auf Legacy Pricing nennt Webflow den 16. November 2026.

Eine kostenpflichtige Änderung kann zum Beispiel ein Upgrade, Downgrade oder der Wechsel zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung sein. Deshalb sollte man bestehende Pläne nicht vorschnell ändern, ohne vorher die Auswirkungen zu prüfen.

Besonders ehemalige Business-Kunden sollten ihren Bandbreitenverbrauch prüfen. Wer unter 50 GB Bandbreite bleibt, kann durch den neuen Premium Plan günstiger fahren. Wer deutlich über 50 GB liegt, braucht Add-ons. Webflow zeigt selbst Beispiele: Ein Business Plan mit monatlicher Zahlung und unter 50 GB Bandbreite sinkt von 49 auf 39 US-Dollar monatlich. Ein jährlicher Business Plan mit 500 GB Bandbreite bleibt im Beispiel bei 199 US-Dollar monatlich. Ein jährlicher Business Plan mit 150 GB Bandbreite steigt im Beispiel von 59 auf 65 US-Dollar monatlich.

Das zeigt: Die neue Preisstruktur ist nicht pauschal besser oder schlechter. Sie hängt stark davon ab, wie die jeweilige Website genutzt wird.

Webflow Add-ons: Zusätzliche Funktionen gegen Aufpreis

Neben den klassischen Site Plans und Workspace Plans bietet Webflow auch verschiedene Add-ons an. Diese Add-ons sind optionale Erweiterungen, die nicht automatisch in jedem Tarif enthalten sind, aber je nach Website sehr relevant werden können.

Wichtig ist: Add-ons sind kein Pflichtbestandteil jeder Webflow-Website. Eine normale Unternehmenswebsite kann oft problemlos ohne zusätzliche Add-ons betrieben werden. Sobald die Website aber internationalisiert, stärker analysiert oder aktiv auf Conversion optimiert werden soll, können diese Erweiterungen sinnvoll werden.

Zu den wichtigsten Add-ons für Site Plans gehören aktuell Optimize, Analyze, Localization Essential und Localization Advanced. Webflow unterscheidet dabei zwischen Add-ons für normale Site Plans und Enterprise-Lösungen. Die Preise richten sich je nach Add-on nach Page Views, Sessions oder der Anzahl zusätzlicher Sprachen beziehungsweise Locales.

Optimize: Für A/B Testing und Conversion-Optimierung

Webflow Optimize ist ein Add-on für Websites, die nicht nur gestaltet und veröffentlicht, sondern aktiv verbessert werden sollen. Damit lassen sich unterschiedliche Varianten einer Seite testen, personalisierte Inhalte ausspielen und datenbasierte Optimierungen durchführen.

Das ist vor allem für Websites relevant, die viel Traffic erhalten oder bei denen kleine Verbesserungen einen großen wirtschaftlichen Unterschied machen können. Beispiele sind Landingpages für bezahlte Kampagnen, SaaS-Websites, Lead-Gen-Seiten, Produktseiten oder stark vertriebsorientierte B2B-Websites.

Der Einstiegspreis liegt laut Webflow bei 299 US-Dollar pro Monat und richtet sich nach der Anzahl der Page Views. Enthalten sind unter anderem bis zu 5 gleichzeitige Optimierungen, A/B Testing, Personalisierung, AI Optimize, Audience Insights und Audience Targeting.

Für eine einfache Unternehmenswebsite ist Optimize meistens nicht notwendig. Für Unternehmen, die ihre Website aber als echten Wachstumskanal betrachten, kann es sehr wertvoll sein. Gerade wenn bereits Traffic vorhanden ist, lohnt sich Conversion-Optimierung oft mehr als noch mehr Budget in neue Besucher zu investieren.

Analyze: Webflow-eigene Website-Analyse

Webflow Analyze ist das Analyse-Add-on von Webflow. Es liefert Einblicke in die Performance der Website, ohne dass man ausschließlich auf externe Tools angewiesen ist.

Der große Vorteil liegt darin, dass die Daten direkt in Webflow verfügbar sind. Man kann unter anderem Seitenaufrufe, Sessions, Besucher, Klickdaten, Seiten-Insights und allgemeine Website-Performance auswerten. Außerdem nennt Webflow Integrationen mit Consent-Management-Lösungen, was besonders für europäische Websites relevant sein kann.

Analyze startet laut Webflow bei 9 US-Dollar pro Monat und richtet sich nach der Anzahl der Sessions. Der kleinste Umfang beginnt bei 2.000 Sessions pro Monat, größere Pakete gehen entsprechend höher.

Für viele Unternehmen kann Analyze eine praktische Ergänzung sein, weil es Website-Daten näher an das Webflow-System bringt. Trotzdem ersetzt es nicht automatisch eine saubere Analytics-Strategie. Wer bereits mit Google Analytics 4, Google Tag Manager, Matomo oder anderen Tools arbeitet, sollte prüfen, ob Analyze zusätzlich wirklich gebraucht wird oder ob es vor allem als einfache, native Übersicht sinnvoll ist.

Localization Essential: Für einfache mehrsprachige Websites

Localization Essential ist das kleinere Webflow-Add-on für mehrsprachige Websites. Es eignet sich für Unternehmen, die ihre Website in einer oder wenigen zusätzlichen Sprachen veröffentlichen möchten und dafür eine integrierte Webflow-Lösung nutzen wollen.

Der Preis startet bei 9 US-Dollar pro Monat und richtet sich nach der Anzahl der zusätzlichen Locales. Laut Webflow enthält Localization Essential unter anderem maschinelle Übersetzung, CMS Localization, Static Page Localization, Localized SEO und Style Localization.

Das ist besonders interessant für Unternehmen, die zum Beispiel eine deutsche und englische Website benötigen. Statt eine zweite Website aufzubauen oder externe Workarounds zu nutzen, können Inhalte direkt innerhalb von Webflow lokalisiert werden.

Für einfache mehrsprachige Unternehmensseiten kann Localization Essential ausreichen. Wichtig ist aber: Mehrsprachigkeit bedeutet nicht nur Texte zu übersetzen. Gute Lokalisierung betrifft auch SEO-Titel, Meta Descriptions, URLs, Bilder, Tonalität, rechtliche Inhalte und teilweise sogar die Seitenstruktur.

Localization Advanced: Für umfangreichere Internationalisierung

Localization Advanced ist die größere Variante des Localization Add-ons. Sie richtet sich an Websites, die mehr Kontrolle und mehr internationale Funktionen benötigen.

Der Preis startet bei 29 US-Dollar pro Monat und basiert ebenfalls auf der Anzahl der zusätzlichen Locales. Im Vergleich zu Localization Essential enthält Advanced zusätzliche Funktionen wie Asset Localization, lokalisierte URLs und automatisches Visitor Routing.

Das ist vor allem dann relevant, wenn eine Website nicht nur übersetzt, sondern wirklich international ausgerollt werden soll. Beispiele sind Unternehmen mit mehreren Märkten, internationalen Zielgruppen oder unterschiedlichen regionalen Anforderungen.

Ein wichtiger Punkt ist die URL-Struktur. Für SEO ist es häufig sinnvoll, dass Sprachversionen sauber über eigene Sprachpfade oder lokalisierte URLs erreichbar sind. Auch Bilder, Dokumente oder Assets können je nach Markt unterschiedlich sein. Genau hier wird Localization Advanced deutlich relevanter als die Essential-Variante.

AI Credits und weitere Add-ons

Mit den Preisänderungen 2026 hat Webflow außerdem AI Credits in alle Workspace Plans integriert. Diese Credits werden für bestimmte Webflow-AI-Funktionen genutzt. Laut Webflow werden die Credit-Limits zunächst noch nicht durchgesetzt; die Durchsetzung soll ab dem 29. Juni 2026 starten. Zusätzliche AI-Credit-Add-ons sollen ebenfalls ab diesem Zeitpunkt verfügbar sein.

Für die meisten klassischen Website-Projekte ist dieser Punkt aktuell eher ergänzend. Spannender wird er für Teams, die Webflow AI aktiv im Alltag nutzen, zum Beispiel für Content-Erstellung, Strukturierung, SEO-Unterstützung oder andere AI-gestützte Workflows.

Add-on Preis Am besten geeignet für Was es macht Einschätzung
Bandwidth Nutzungsabhängig Traffic-starke Websites Erhöht die monatlich verfügbare Bandbreite über das im Site Plan enthaltene Limit hinaus. Das wichtigste Add-on im neuen Pricing. Besonders relevant für ehemalige Business- oder Legacy-Business-Pläne mit viel Traffic.
Localization Essential Ab $9/Monat
pro zusätzlicher Locale
Mehrsprachige Websites mit einfachen Anforderungen Ermöglicht Übersetzungen für statische Seiten und CMS-Inhalte, inklusive localized SEO und Style Localization. Sinnvoll, wenn eine Website sauber mehrsprachig aufgebaut werden soll, aber keine erweiterten URL- oder Routing-Funktionen benötigt.
Localization Advanced Ab $29/Monat
pro zusätzlicher Locale
Professionelle mehrsprachige Websites Enthält zusätzlich Asset Localization, lokalisierte URLs und automatische Besucherweiterleitung. Die bessere Wahl für seriöse internationale Websites, bei denen Sprache, SEO-Struktur und Nutzerführung wirklich sauber gelöst sein sollen.
Analyze Ab $9/Monat
abhängig von Sessions
Website-Analyse direkt in Webflow Liefert automatisch erfasste Daten zu Seitenaufrufen, Sessions, Besuchern, Klicks und Page-Level Insights. Praktisch für Kunden, die einfache Website-Analytics direkt in Webflow sehen möchten, ohne sich stark mit GA4 beschäftigen zu müssen.
Optimize Ab $299/Monat
abhängig von Page Views
Conversion-Optimierung und A/B-Testing Ermöglicht A/B-Tests, Personalisierung, AI Optimize, Audience Insights und Audience Targeting. Für normale kleine Websites meist zu teuer. Spannend für SaaS, Leadgen, Kampagnen-Seiten und Unternehmen mit genug Traffic und Conversion-Volumen.
AI Credits Zusätzliche Credits
ab 29. Juni 2026 verfügbar
Teams, die Webflow AI intensiv nutzen Erweitert das monatliche oder jährliche AI-Credit-Kontingent, wenn die enthaltenen Workspace-Credits nicht ausreichen. Aktuell vor allem relevant für Teams, die Webflow AI regelmäßig für Content, Site Management oder Optimierung nutzen. Die Limits werden erst ab 29. Juni 2026 enforced.
Enterprise Add-ons Individuell Große Unternehmen mit komplexen Anforderungen Erweiterte Funktionen rund um Localization, Analyze, Optimize, Sicherheit, Governance und Skalierung. Für klassische KMU-Websites meist nicht relevant. Wird interessant, wenn mehrere Teams, hohe Anforderungen oder sehr große Websites involviert sind.

Welche Webflow Kosten kommen zusätzlich dazu?

Neben dem eigentlichen Webflow-Plan können weitere Kosten entstehen. Dazu gehören Domain, E-Mail-Hosting, Cookie-Consent-Tool, Analytics, externe Suchfunktionen, Übersetzungstools, Automationen, CRM-Anbindungen, Terminbuchung, Schriftlizenzen, Bilder, Videos oder individuelle Integrationen.

Auch die professionelle Umsetzung kostet zusätzlich. Eine gute Webflow-Website entsteht nicht dadurch, dass man nur den richtigen Tarif auswählt. Entscheidend ist der Prozess: Onboarding, Zielgruppenverständnis, Seitenstruktur, Design in Figma, Webflow-Entwicklung, responsive Umsetzung, CMS-Struktur, SEO-Basics, Performance und Launch-Vorbereitung.

Gerade bei Unternehmen ist der monatliche Webflow-Tarif oft nur ein kleiner Teil der Gesamtkosten. Viel wichtiger ist die Frage, ob die Website später Anfragen generiert, Vertrauen aufbaut, sauber gepflegt werden kann und langfristig erweiterbar bleibt.

Welcher Webflow Plan ist 2026 der richtige?

Für einfache statische Websites reicht häufig der Basic Site Plan. Sobald aber dynamische Inhalte, ein Blog, Referenzen, Jobs oder strukturierte Inhalte dazukommen, ist der Premium Site Plan meistens die bessere Wahl.

Für die meisten professionellen Unternehmenswebsites ist der neue Premium Plan 2026 der sinnvollste Standard. Er bietet ausreichend CMS-Spielraum, ist günstiger als viele frühere Business-Setups ohne hohe Bandbreite und eignet sich gut für moderne Marketing-Websites.

Enterprise lohnt sich, wenn Skalierung, Sicherheit, Compliance, Support und individuelle Anforderungen entscheidend sind. Der neue Team Plan ist interessant, wenn ein Unternehmen sehr aktiv mit Webflow arbeitet, mehrere Personen beteiligt sind und Freigabeprozesse wichtig werden.

Workspace Plans sollte man separat betrachten. Sie sind wichtig für die Organisation der Arbeit, aber nicht automatisch notwendig, nur weil eine Website online ist. Viele Unternehmen brauchen vor allem den passenden Site Plan. Freelancer, Agenturen und interne Teams brauchen zusätzlich den passenden Workspace.

Fazit: Webflow Kosten 2026 sind einfacher, aber nicht automatisch günstiger

Webflow hat seine Preisstruktur 2026 vereinfacht, aber nicht für jeden Kunden automatisch günstiger gemacht. Die wichtigste Änderung ist der neue Premium Site Plan, der die bisherigen CMS- und Business Site Plans zusammenführt. Dadurch steigen die CMS-Limits deutlich, CMS Item Add-ons fallen weg und viele professionelle Websites bekommen mehr Spielraum. Gleichzeitig sinkt die inkludierte Bandbreite für frühere Business-Kunden von 100 GB auf 50 GB, was bei trafficstarken Websites zu zusätzlichen Kosten führen kann.

Für normale Unternehmenswebsites mit moderatem Traffic, sauberem CMS und professionellem Aufbau bleibt Webflow auch 2026 eine sehr starke Lösung. Besonders B2B-Websites, hochwertige Unternehmensauftritte, Blogs, Referenzseiten und Marketing-Websites profitieren von der Kombination aus Designfreiheit, CMS und Hosting.

Wer Webflow richtig bewerten möchte, sollte aber nicht nur auf den monatlichen Preis schauen. Entscheidend ist, welcher Plan zur Website passt, wie viel Bandbreite wirklich genutzt wird, wie viele Personen daran arbeiten und welche Rolle die Website im Unternehmen spielt.

Eine günstige Website, die nicht gepflegt wird, keine Anfragen bringt und nicht zur Marke passt, ist am Ende oft teurer als eine professionelle Webflow-Website mit einem passenden Tarif. Webflow ist 2026 also nicht die billigste Lösung, aber für viele Unternehmen eine der wirtschaftlichsten, wenn Designqualität, Flexibilität und langfristige Skalierbarkeit wichtig sind.

FAQ zum neuen Webflow Pricing

1. Was hat Webflow am Pricing geändert?

Webflow hat die Site Plans vereinfacht. Die bisherigen CMS- und Business-Pläne werden im neuen Premium Plan zusammengeführt. Gleichzeitig ändern sich einige Limits, vor allem bei CMS Items, CMS Collections, statischen Seiten und Bandbreite.

2. Was ist der neue Premium Plan?

Der neue Premium Plan ist künftig der wichtigste Plan für professionelle Webflow-Websites mit CMS. Er ersetzt im Prinzip den bisherigen CMS Plan und Business Plan und enthält unter anderem 20.000 CMS Items, 40 CMS Collections, 300 statische Seiten und 50 GB Bandbreite pro Monat.

3. Wird Webflow dadurch günstiger oder teurer?

Das kommt auf die Website an. Für viele normale Unternehmenswebsites kann das neue Pricing günstiger oder übersichtlicher werden, weil der Premium Plan viel CMS-Kapazität enthält. Für traffic-starke Websites kann es aber teurer werden, weil die inkludierte Bandbreite im neuen Premium Plan niedriger ist als bei einigen alten Business- oder Legacy-Plänen.

4. Warum ist Bandbreite beim neuen Pricing so wichtig?

Der neue Premium Plan enthält standardmäßig 50 GB Bandbreite pro Monat. Ältere Business-Pläne hatten teilweise deutlich mehr inklusive, zum Beispiel 100 GB oder bei Legacy-Plänen sogar 400 GB. Wenn eine Website viel Traffic, große Bilder, viele Assets oder Downloads hat, können zusätzliche Bandwidth Add-ons nötig werden.

5. Was passiert mit bestehenden CMS- oder Business-Plänen?

Bestehende CMS- und Business-Pläne werden nicht sofort zwingend geändert, sondern zu einem späteren Zeitpunkt auf das neue Pricing umgestellt. Je nach Workspace und Vertragsstatus passiert das entweder früher oder später. Besonders bei bestehenden Kundenprojekten sollte vor der Umstellung geprüft werden, wie viel Bandbreite die Website tatsächlich nutzt.

6. Welcher Webflow Plan ist für normale Unternehmenswebsites sinnvoll?

Für die meisten professionellen Unternehmenswebsites ist künftig der Premium Plan die sinnvollste Wahl. Er eignet sich besonders für Websites mit Blog, Referenzen, Case Studies, Leistungen, Teamseiten, Jobs oder anderen dynamischen CMS-Inhalten.

7. Was sollte man als Webflow Freelancer jetzt prüfen?

Als Webflow Freelancer sollte man vor allem bestehende Kundenprojekte mit Business- oder Legacy-Business-Plänen prüfen. Entscheidend ist der tatsächliche monatliche Bandbreitenverbrauch. Wenn eine Website deutlich unter 50 GB pro Monat liegt, ist das neue Pricing meist unkritisch. Wenn sie regelmäßig darüber liegt, sollten mögliche Bandwidth Add-ons einkalkuliert werden.

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