Allgemein
16. September 2026

Website-Relaunch: Checkliste für Unternehmen

Sönke Sproll
Webflow Experte
Website Relaunch Checkliste
Inhaltsverzeichnis

Eine neue Website kann die Außendarstellung eines Unternehmens grundlegend verbessern, mehr qualifizierte Anfragen generieren und das Marketing langfristig effizienter machen.

Ein schlecht geplanter Website-Relaunch kann allerdings genau das Gegenteil bewirken.

Wenn das falsche System verwendet, die technische Umsetzung vernachlässigt oder bestehende URLs nicht korrekt weitergeleitet werden, entstehen häufig hohe Folgekosten. Im schlimmsten Fall verliert die Website nach dem Relaunch bestehende Google-Rankings und damit einen wesentlichen Teil ihres organischen Traffics.

Bevor du mehrere Tausend Euro in eine neue Website investierst, solltest du deshalb einige grundlegende Fragen beantworten und die Umsetzung sorgfältig planen.

In diesem Beitrag erfährst du, worauf du bei einem Website-Relaunch achten solltest, wie du einen geeigneten Dienstleister findest und welche kostspieligen Fehler du unbedingt vermeiden musst.

Das dazugehörige Video findest du hier:

Neue Website erstellen lassen: Darauf musst du beim Relaunch achten

1. Definiere das konkrete Ziel deiner Website

Bevor das Design entwickelt oder ein Content-Management-System ausgewählt wird, muss das Ziel der neuen Website feststehen.

Diese Frage klingt zunächst einfach, wird in vielen Projekten aber nur oberflächlich beantwortet.

Eine Aussage wie „Die Website soll moderner aussehen“ ist kein ausreichendes Ziel. Ein neues Design kann zwar ein wichtiger Bestandteil des Relaunchs sein, erklärt aber noch nicht, welche konkrete Aufgabe die Website für das Unternehmen übernehmen soll.

Mögliche Ziele einer Unternehmenswebsite sind:

  • qualifizierte Kontaktanfragen generieren
  • Erstgespräche vereinbaren
  • den Vertrieb mit Informationen unterstützen
  • Einwände vor einem Verkaufsgespräch behandeln
  • Bewerbungen von Fachkräften erhalten
  • Produkte direkt verkaufen
  • bestehende Kunden informieren
  • die Marke hochwertiger positionieren
  • Vertrauen bei potenziellen Geschäftspartnern aufbauen
  • Wissen über einen Blog oder Newsbereich vermitteln

Eine Website kann mehrere dieser Ziele verfolgen. Trotzdem sollte es ein klar definiertes Hauptziel geben.

Wenn das wichtigste Ziel beispielsweise eine Terminbuchung ist, muss sich dieser Fokus in der Seitenstruktur, den Texten und den Call-to-Actions widerspiegeln. Soll die Website dagegen hauptsächlich den Vertrieb unterstützen, müssen Leistungen, Prozesse, Anwendungsfälle und Einwände besonders verständlich erklärt werden.

Ohne ein klares Ziel entsteht schnell eine Website, die zwar gut aussieht, aber den Besucher nicht gezielt zu einer Handlung führt.

2. Lege den ungefähren Seitenumfang fest

Vor dem Start muss noch nicht jedes Detail der neuen Website bekannt sein. Der ungefähre Umfang sollte jedoch definiert werden.

Das ist wichtig, damit eine Agentur oder ein Freelancer den tatsächlichen Aufwand realistisch einschätzen kann.

Eine typische Unternehmenswebsite kann beispielsweise folgende Seiten enthalten:

  • Startseite
  • Leistungsseiten
  • Über-uns-Seite
  • Teamseite
  • Referenzen oder Case Studies
  • Blog oder Ratgeber
  • Karrierebereich
  • Stellenangebote
  • Kontaktseite
  • FAQ
  • rechtliche Seiten

Zusätzlich sollte geklärt werden, welche Inhalte später regelmäßig erweitert werden.

Möchte das Unternehmen neue Blogbeiträge veröffentlichen? Werden regelmäßig Stellenangebote angelegt? Sollen neue Projekte, Referenzen oder Teammitglieder ergänzt werden?

Solche Inhalte sollten über ein CMS gepflegt werden können. Dadurch muss nicht für jeden neuen Beitrag eine komplette Seite manuell erstellt werden.

Auch technische Funktionen müssen frühzeitig berücksichtigt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • mehrsprachige Inhalte
  • Mitgliederbereiche
  • Login-Funktionen
  • Buchungssysteme
  • Datei-Uploads
  • Produktfilter
  • Newsletter-Anbindungen
  • CRM-Integrationen
  • individuelle Formulare
  • E-Commerce-Funktionen

Je früher diese Anforderungen bekannt sind, desto besser kann die technische Struktur der Website geplant werden.

3. Wähle das passende Website-System

Die Wahl des Content-Management-Systems hat langfristige Auswirkungen.

Das CMS bestimmt, wie die Website gepflegt wird, welche technischen Möglichkeiten vorhanden sind und wie einfach sich der Webauftritt später erweitern lässt.

Für normale Unternehmenswebsites und Landingpages empfehle ich in den meisten Fällen Webflow. Das System ermöglicht individuelle Designs und bietet Marketingteams gleichzeitig die Möglichkeit, viele Inhalte selbstständig zu bearbeiten.

Für umfangreiche Onlineshops ist Shopify häufig die passendere Lösung. Shopify wurde speziell für E-Commerce entwickelt und bietet eine ausgereifte Infrastruktur für Produkte, Checkout, Bezahlung, Bestellungen und Versand.

Trotzdem muss die Entscheidung immer anhand des konkreten Projekts getroffen werden.

Wenn ein Unternehmen bereits über ein funktionierendes System, individuelle Integrationen und interne Fachkräfte verfügt, kann ein Wechsel unnötig aufwendig sein. Bei einem vollständigen Relaunch ohne technische Abhängigkeiten sollte dagegen geprüft werden, welches System die aktuellen und zukünftigen Anforderungen am besten erfüllt.

Wichtige Kriterien bei der CMS-Auswahl sind:

  • einfache Contentpflege
  • technische Stabilität
  • Erweiterbarkeit
  • Ladegeschwindigkeit
  • SEO-Möglichkeiten
  • Sicherheitsaufwand
  • Abhängigkeit von Plugins
  • vorhandene Integrationen
  • laufende Wartungskosten
  • Verfügbarkeit qualifizierter Entwickler

Entscheidend ist nicht, welches System am bekanntesten ist. Entscheidend ist, welches System langfristig zum Unternehmen, zum Marketingteam und zur geplanten Website passt.

4. Agentur oder Freelancer: Wer sollte die Website umsetzen?

Sowohl eine Agentur als auch ein spezialisierter Freelancer können eine professionelle Website umsetzen. Beide Modelle haben Vor- und Nachteile.

Bei einer Agentur arbeiten häufig mehrere Spezialisten an einem Projekt. Dazu können Strategen, Designer, Entwickler, Texter und SEO-Experten gehören. Gleichzeitig entstehen durch größere Teams und interne Abstimmungen häufig höhere Kosten.

Ein spezialisierter Freelancer bietet dagegen meistens eine persönlichere Betreuung und kürzere Kommunikationswege. Wichtig ist jedoch, dass ausreichend Erfahrung vorhanden ist und der Umfang des Projekts zuverlässig bewältigt werden kann.

Bei der Auswahl solltest du nicht ausschließlich auf den Preis achten.

Überprüfe unter anderem:

  • Wie lange arbeitet der Dienstleister bereits in diesem Bereich?
  • Welche vergleichbaren Projekte wurden umgesetzt?
  • Wer entwickelt die Website tatsächlich?
  • Wird die Arbeit intern ausgeführt oder weitergegeben?
  • Gibt es einen klaren Projektprozess?
  • Wie werden Feedback und Korrekturen organisiert?
  • Ist die mobile Optimierung Bestandteil des Projekts?
  • Welche SEO-Leistungen sind enthalten?
  • Wie erfolgt die Übergabe?
  • Gibt es nach dem Launch einen Ansprechpartner?

Gerade bei Agenturen sollte transparent sein, wer das Projekt umsetzt. Manche Anbieter verkaufen ein hochwertiges Projekt, lagern die eigentliche Entwicklung anschließend jedoch möglichst günstig an externe Dienstleister aus.

Outsourcing ist nicht grundsätzlich schlecht. Problematisch wird es dann, wenn der Kunde darüber nicht informiert wird und keine ausreichende Qualitätskontrolle stattfindet.

Bei meinen eigenen Projekten begleite ich jede Website persönlich vom Start bis zur Veröffentlichung. Dadurch kann ich sicherstellen, dass Design, Entwicklung und technische Qualität den vereinbarten Anforderungen entsprechen.

5. Definiere ein realistisches Budget

Vor der Anfrage bei einem Webdesigner sollte zumindest eine grobe Budgetspanne feststehen.

Das Budget beeinflusst den möglichen Seitenumfang, die Individualität des Designs und die enthaltenen Zusatzleistungen.

Eine individuell gestaltete Unternehmenswebsite mit Strategie, Design, Entwicklung, CMS, SEO-Grundlagen und technischer Übergabe kann nicht zum Preis einer einfachen Template-Seite umgesetzt werden.

Um Angebote sinnvoll vergleichen zu können, muss deshalb geprüft werden, welche Leistungen tatsächlich enthalten sind.

Ein günstiges Angebot kann teuer werden, wenn später wichtige Punkte zusätzlich berechnet werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • mobile Optimierung
  • CMS-Einrichtung
  • SEO-Grundlagen
  • Tracking
  • Weiterleitungen
  • Cookie-Consent
  • Schulung
  • Migration bestehender Inhalte
  • zusätzliche Korrekturschleifen
  • technische Betreuung nach dem Launch

Vergleiche daher nicht nur die Endpreise, sondern immer den vollständigen Leistungsumfang.

6. Bestehe auf einem individuellen Webdesign

Ein Unternehmen ist individuell. Der Webauftritt sollte diese Identität widerspiegeln.

Vorgefertigte Templates können für sehr kleine Projekte oder erste Tests sinnvoll sein. Bei einer professionellen Unternehmenswebsite führen sie jedoch häufig zu einem austauschbaren Ergebnis.

Farben, Bilder und Texte lassen sich zwar verändern. Die grundlegende Struktur und Designsprache bleiben trotzdem ähnlich.

Ein individuelles Webdesign berücksichtigt dagegen:

  • die Positionierung des Unternehmens
  • das Angebot
  • die Zielgruppe
  • den Verkaufsprozess
  • die Markenidentität
  • bestehende Einwände
  • relevante Vertrauenselemente
  • die gewünschte Nutzerführung

Das Design sollte deshalb nicht erst während der technischen Entwicklung spontan entstehen. Sinnvoller ist ein strukturierter Prozess, bei dem die Website zunächst beispielsweise in Figma gestaltet und abgestimmt wird.

So können Aufbau, Inhalte und Nutzerführung überprüft werden, bevor die technische Umsetzung beginnt.

7. Achte auf eine technisch saubere Entwicklung

Viele Website-Projekte verkaufen vor allem die sichtbare Oberfläche. Eine Website kann auf den ersten Blick hochwertig aussehen und technisch trotzdem schlecht aufgebaut sein.

Die Probleme zeigen sich häufig erst später.

Wenn das Klassensystem unstrukturiert ist, Komponenten fehlen oder der technische Aufbau nicht skalierbar ist, werden spätere Erweiterungen unnötig teuer.

Auch SEO, Tracking und neue Landingpages lassen sich schwerer umsetzen, wenn die technische Grundlage nicht stimmt.

Eine professionelle Entwicklung sollte unter anderem folgende Punkte berücksichtigen:

  • verständliche Seitenstruktur
  • sauberes Klassensystem
  • wiederverwendbare Komponenten
  • semantisch korrekte Überschriften
  • optimierte Bilder
  • korrekte Alt-Texte
  • strukturierte CMS-Sammlungen
  • saubere Formulare
  • schnelle Ladezeiten
  • responsive Darstellung
  • Browser-Kompatibilität
  • skalierbare technische Struktur

Es kann sinnvoll sein, im Erstgespräch gezielte technische Fragen zu stellen. Dadurch erkennst du, ob der Anbieter nur ein attraktives Design verkauft oder auch die Entwicklung professionell beherrscht.

8. Prüfe die mobile Darstellung

Ein wesentlicher Teil der Website-Besucher nutzt heute ein Smartphone oder Tablet.

Mobile Optimierung darf deshalb nicht als kleine Zusatzleistung betrachtet werden. Jede relevante Seite muss auf unterschiedlichen Bildschirmgrößen verständlich, schnell und leicht bedienbar sein.

Überprüft werden sollten unter anderem:

  • Schriftgrößen
  • Abstände
  • Navigation
  • Buttons
  • Formulare
  • Bilder
  • Tabellen
  • Animationen
  • Ladezeit
  • Lesbarkeit längerer Texte

Schau dir vor der Beauftragung die Referenzen der Agentur oder des Freelancers auch auf deinem Smartphone an.

Eine Website, die auf dem Desktop beeindruckend aussieht, kann mobil trotzdem große Schwächen haben.

9. Plane SEO und GEO von Anfang an ein

Suchmaschinenoptimierung sollte nicht erst nach der Veröffentlichung beginnen.

Bereits bei der Planung müssen relevante Seiten, Suchbegriffe, Inhalte und URL-Strukturen berücksichtigt werden. Andernfalls müssen später unter Umständen Seiten neu aufgebaut, Texte umgeschrieben und URLs verändert werden.

Zu einer soliden SEO-Grundlage gehören beispielsweise:

  • nachvollziehbare URL-Strukturen
  • individuelle Meta-Titel
  • individuelle Meta-Beschreibungen
  • eine eindeutige H1 pro Seite
  • logisch aufgebaute Überschriften
  • interne Verlinkungen
  • Bildkomprimierung
  • Alt-Texte
  • Sitemap
  • korrekte Indexierung
  • strukturierte Daten
  • schnelle Ladezeiten

Zusätzlich gewinnt GEO an Bedeutung. Die Abkürzung steht für Generative Engine Optimization und beschäftigt sich mit der Sichtbarkeit von Inhalten in KI-basierten Such- und Antwortsystemen.

Viele Grundlagen überschneiden sich mit klassischem SEO. Inhalte müssen klar strukturiert, fachlich zuverlässig und verständlich formuliert sein.

Eine mehrmonatige SEO-Betreuung muss nicht zwangsläufig Bestandteil jedes Relaunchs sein. Die technischen und inhaltlichen Grundlagen sollten im Jahr 2026 allerdings bei jeder professionellen Unternehmenswebsite berücksichtigt werden.

10. Integriere Tracking korrekt und datenschutzkonform

Nach dem Launch sollte messbar sein, wie die neue Website performt.

Dafür müssen relevante Tracking-Lösungen technisch korrekt eingebunden werden. Je nach Unternehmen können dazu Google Analytics, der Google Tag Manager, Werbepixel oder weitere Analysewerkzeuge gehören.

Gleichzeitig müssen die geltenden Datenschutzanforderungen berücksichtigt werden. Tracking-Dienste dürfen nicht unkontrolliert geladen werden, wenn dafür eine vorherige Einwilligung notwendig ist.

Vor dem Launch sollte geprüft werden:

  • Werden Seitenaufrufe korrekt gemessen?
  • Werden Formularanfragen erfasst?
  • Funktioniert das Conversion-Tracking?
  • Werden Werbepixel erst nach Zustimmung geladen?
  • Ist das Cookie-Consent-System richtig konfiguriert?
  • Sind interne Besuche gegebenenfalls ausgeschlossen?
  • Funktioniert das Tracking auch auf mobilen Geräten?

Ohne ein funktionierendes Tracking bleibt unklar, ob die neue Website tatsächlich mehr Anfragen oder bessere Ergebnisse generiert.

11. Verlange eine vollständige Übergabe und Schulung

Nach dem Projekt sollte das Unternehmen nicht bei jeder kleinen Änderung vom ursprünglichen Entwickler abhängig sein.

Texte, Bilder, Blogbeiträge, Teammitglieder oder Stellenangebote sollten intern gepflegt werden können. Dafür muss die Website entsprechend strukturiert sein.

Zusätzlich sollte eine Schulung stattfinden, in der das Team die wichtigsten Funktionen kennenlernt.

Eine professionelle Übergabe umfasst beispielsweise:

  • Zugang zu allen relevanten Systemen
  • Einführung in das CMS
  • Bearbeitung von Texten und Bildern
  • Erstellung neuer Blogbeiträge
  • Pflege von Referenzen
  • Veröffentlichung neuer Stellenangebote
  • Erklärung der Komponenten
  • Hinweise zu SEO-Einstellungen
  • Informationen zu Formularen
  • Ansprechpartner für technische Rückfragen

Für neue Funktionen oder gestalterische Änderungen kann weiterhin ein Entwickler benötigt werden. Die normale Contentpflege sollte jedoch ohne dauerhafte Abhängigkeit möglich sein.

12. Teste Page Speed und Core Web Vitals

Die Ladegeschwindigkeit beeinflusst sowohl die Nutzererfahrung als auch die Performance der Website.

Lädt eine Seite zu langsam, verlassen viele Besucher sie wieder, bevor sie überhaupt mit dem Inhalt interagieren können.

Vor der Veröffentlichung sollte die Website deshalb mit geeigneten Werkzeugen überprüft werden. Dazu gehören beispielsweise Google PageSpeed Insights und die Core Web Vitals.

Typische Ursachen für schlechte Ladezeiten sind:

  • zu große Bilder
  • nicht optimierte Videos
  • unnötige Skripte
  • zu viele Tracking-Dienste
  • aufwendige Animationen
  • schlecht eingebundene Schriftarten
  • technische Fehler
  • unnötige externe Ressourcen

Die Werte müssen nicht in jedem Fall perfekt sein. Offensichtliche Performance-Probleme sollten jedoch vor dem Launch behoben werden.

13. Vergiss niemals die 301-Weiterleitungen

Einer der teuersten Fehler bei einem Website-Relaunch sind fehlende 301-Weiterleitungen.

Wenn sich eine URL verändert, kann die alte Adresse nach der Veröffentlichung nicht mehr aufgerufen werden. Ohne Weiterleitung landen Besucher und Suchmaschinen auf einer Fehlerseite.

Gleichzeitig können bereits vorhandene Google-Rankings verloren gehen.

Vor dem Relaunch sollte deshalb eine vollständige Liste aller bestehenden URLs erstellt werden. Anschließend wird für jede relevante alte URL eine passende neue Zielseite festgelegt.

Ein Beispiel:

/alte-leistungsseite wird dauerhaft auf /leistungen/neue-leistungsseite weitergeleitet.

Eine 301-Weiterleitung signalisiert Suchmaschinen, dass der Inhalt dauerhaft umgezogen ist.

Besonders wichtig ist dieser Prozess bei Websites, die bereits:

  • organischen Traffic erhalten
  • gute Google-Rankings besitzen
  • externe Backlinks aufgebaut haben
  • über viele Unterseiten verfügen
  • seit mehreren Jahren online sind

Fehlende Redirects können innerhalb kurzer Zeit zu erheblichen Trafficverlusten führen. Deshalb sollten die Weiterleitungen bereits vor dem Launch geplant und unmittelbar bei der Veröffentlichung aktiviert werden.

Fazit: Ein erfolgreicher Relaunch beginnt lange vor dem Design

Eine professionelle Website entsteht nicht erst in Webflow, Shopify oder einem anderen Content-Management-System.

Der Erfolg wird bereits während der strategischen Vorbereitung bestimmt.

Zuerst müssen Ziel, Seitenumfang, Funktionen, Budget und das passende System definiert werden. Anschließend kommt es auf ein individuelles Design, eine technisch saubere Umsetzung und eine klare Nutzerführung an.

SEO, GEO, Tracking, mobile Optimierung und Ladegeschwindigkeit sind keine optionalen Zusatzleistungen. Sie gehören zur Grundlage eines professionellen Website-Relaunchs.

Besonders wichtig sind außerdem eine vollständige Übergabe und korrekt eingerichtete 301-Weiterleitungen. Diese Punkte werden häufig unterschätzt, können aber langfristig hohe Kosten und unnötige Abhängigkeiten verhindern.

Wenn du deine bestehende Website ablösen oder einen vollständigen Relaunch planen möchtest, solltest du diese Anforderungen vor der Beauftragung mit deinem Webdesigner besprechen.

FAQ zum Website-Relaunch

1. Was ist ein Website-Relaunch?

Bei einem Website-Relaunch wird ein bestehender Webauftritt grundlegend überarbeitet oder vollständig neu entwickelt. Dabei können das Design, die Inhalte, die technische Plattform, die Seitenstruktur und die Nutzerführung verändert werden.

2. Wie plane ich eine neue Unternehmenswebsite?

Definiere zunächst das Hauptziel, den ungefähren Seitenumfang, benötigte Funktionen und das Budget. Anschließend können das passende CMS sowie ein geeigneter Freelancer oder eine Agentur ausgewählt werden.

3. Welches CMS eignet sich für eine Unternehmenswebsite?

Für individuelle Unternehmenswebsites und Landingpages eignet sich Webflow in vielen Fällen sehr gut. Für umfangreiche Onlineshops ist Shopify häufig die passendere Lösung. Die Entscheidung sollte jedoch immer anhand der konkreten Anforderungen getroffen werden.

4. Sollte ich eine Agentur oder einen Freelancer beauftragen?

Beide Optionen können sinnvoll sein. Entscheidend sind die vorhandene Erfahrung, relevante Referenzen, ein klarer Projektprozess und die Frage, wer die Website tatsächlich umsetzt. Der günstigste Preis sollte nicht das wichtigste Auswahlkriterium sein.

5. Welche SEO-Maßnahmen gehören zu einem Relaunch?

Zu den wichtigsten Maßnahmen gehören eine saubere URL-Struktur, individuelle Meta-Daten, korrekte Überschriften, interne Verlinkungen, optimierte Bilder, eine Sitemap, strukturierte Daten und 301-Weiterleitungen für geänderte URLs.

6. Warum sind 301-Weiterleitungen beim Relaunch wichtig?

301-Weiterleitungen führen alte URLs dauerhaft auf die passenden neuen Seiten. Dadurch gelangen Besucher nicht auf Fehlerseiten und bestehende Rankings sowie externe Verlinkungen können möglichst gut erhalten bleiben.

7. Kann ich meine Website nach dem Relaunch selbst pflegen?

Bei einem professionellen Aufbau solltest du Texte, Bilder, Blogbeiträge und andere Inhalte selbst bearbeiten können. Dafür benötigt die Website ein verständliches CMS sowie eine saubere Übergabe und Schulung durch den Entwickler.

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