Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Verträge zwischen der Soenke Sproll Ltd, Argolidos 2, Pafia 2, Office 201, 8028 Paphos, Zypern, nachfolgend „Auftragnehmer“, und ihren Geschäftskunden über Webdesign, Websiteentwicklung und damit zusammenhängende Leistungen.
Das Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer, die den Vertrag im Rahmen ihrer gewerblichen oder selbstständigen beruflichen Tätigkeit abschließen.
Individuelle Vereinbarungen haben Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen.
2. Vertragsschluss und Leistungsumfang
Ein Vertrag kommt durch die Annahme eines Angebots oder eine entsprechende Auftragsbestätigung zustande. Dies kann auch per E-Mail erfolgen.
Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot und ergänzenden Vereinbarungen. Nicht ausdrücklich vereinbarte Leistungen sind nicht Bestandteil des Auftrags.
Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, eine bestimmte Anzahl an Anfragen oder eine bestimmte Platzierung in Suchmaschinen werden nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde.
3. Mitwirkung des Kunden
Der Kunde stellt die für das Projekt erforderlichen Inhalte, Informationen, Zugänge und Freigaben rechtzeitig zur Verfügung. Er benennt einen Ansprechpartner, der Rückmeldungen und Entscheidungen koordiniert.
Der Kunde stellt sicher, dass er die erforderlichen Rechte an bereitgestellten Texten, Bildern, Videos, Schriften und sonstigen Materialien besitzt.
Verzögerungen aufgrund fehlender Mitwirkung können zu einer angemessenen Verschiebung vereinbarter Termine führen. Hierüber informiert der Auftragnehmer den Kunden.
4. Änderungen und zusätzliche Leistungen
Änderungswünsche außerhalb des vereinbarten Leistungsumfangs werden vor ihrer Umsetzung hinsichtlich Aufwand, Vergütung und Auswirkungen auf den Zeitplan abgestimmt.
Zusätzliche kostenpflichtige Leistungen werden erst nach Beauftragung durch den Kunden ausgeführt. Die Anzahl enthaltener Entwürfe und Korrekturschleifen ergibt sich aus dem Angebot.
5. Vergütung und Fremdkosten
Die Vergütung und der Zahlungsplan ergeben sich aus dem jeweiligen Angebot. Soweit keine abweichende Zahlungsfrist vereinbart wurde, sind Rechnungen innerhalb von 14 Tagen nach Zugang zahlbar.
Preise verstehen sich zuzüglich gegebenenfalls anfallender gesetzlicher Umsatzsteuer.
Kosten für Hosting, Domains, kostenpflichtige Software, Lizenzen und sonstige Drittanbieterleistungen sind nur enthalten, soweit dies ausdrücklich vereinbart wurde.
Bei Zahlungsverzug gelten die gesetzlichen Regelungen.
6. Termine und Abnahme
Verbindliche Fertigstellungstermine bedürfen einer entsprechenden Vereinbarung. Voraussetzung ist die rechtzeitige Erfüllung der vereinbarten Mitwirkungspflichten durch den Kunden.
Soweit die Leistung einer Abnahme bedarf, stellt der Auftragnehmer sie nach Fertigstellung zur Prüfung bereit. Der Kunde prüft die Leistung innerhalb einer angemessenen Frist und teilt festgestellte Mängel möglichst konkret mit.
Wegen unwesentlicher Mängel darf die Abnahme nicht verweigert werden, soweit dies dem anwendbaren Recht entspricht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Abnahmeregelungen.
7. Nutzungsrechte
Der Kunde erhält nach vollständiger Zahlung der jeweils geschuldeten Vergütung die für den vereinbarten Vertragszweck erforderlichen Nutzungsrechte an den eigens für ihn erstellten Arbeitsergebnissen.
Der genaue Umfang der Rechte sowie die Herausgabe von Projekt-, Design- oder Quelldateien richten sich nach dem Angebot. Für Bestandteile von Drittanbietern gelten deren jeweilige Lizenzbedingungen.
Vom Auftragnehmer bereits zuvor entwickelte Werkzeuge, Vorlagen und allgemeine technische Bestandteile verbleiben bei diesem. Der Kunde erhält daran die für die vertragsgemäße Nutzung des Arbeitsergebnisses erforderlichen Rechte.
8. Drittanbieter und laufender Betrieb
Werden Dienste wie Webflow oder andere externe Plattformen eingesetzt, gelten für deren Nutzung ergänzend die Vertrags- und Nutzungsbedingungen der jeweiligen Anbieter.
Wartung, laufende Aktualisierungen, Backups und Betreuung nach Projektabschluss sind nur geschuldet, wenn sie gesondert vereinbart wurden. Gesetzliche Mängelrechte bleiben unberührt.
9. Vertraulichkeit und Datenschutz
Beide Parteien behandeln vertrauliche Informationen aus der Zusammenarbeit vertraulich und verwenden sie nur zur Durchführung des Vertrags. Gesetzliche Offenlegungspflichten bleiben unberührt.
Personenbezogene Daten werden unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften verarbeitet. Soweit erforderlich, schließen die Parteien vor Beginn einer Auftragsverarbeitung eine gesonderte Vereinbarung hierüber.
10. Mängel und Haftung
Für Mängel und Schadensersatzansprüche gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Diese AGB enthalten keine darüber hinausgehende Einschränkung der gesetzlichen Haftung.
Eine rechtliche Prüfung von Websiteinhalten, Datenschutzerklärungen, Impressumsangaben oder sonstigen Rechtstexten ist nicht Bestandteil der Leistung, sofern nicht ausdrücklich eine entsprechende fachkundige Leistung vereinbart wurde.
11. Vertragsbeendigung
Für die Kündigung und sonstige Beendigung von Projektverträgen gelten die gesetzlichen Bestimmungen und ergänzende individuelle Vereinbarungen.
Laufzeiten und Kündigungsfristen für wiederkehrende Leistungen, beispielsweise Wartung oder Betreuung, werden im jeweiligen Angebot geregelt.
12. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Soweit keine gesonderte wirksame Vereinbarung getroffen wurde, richten sich das anwendbare Recht und die gerichtliche Zuständigkeit nach den gesetzlichen Bestimmungen.
