Allgemein
15. September 2026

Meine Weg als Webflow Experte

Sönke Sproll
Webflow Experte
Webdesign Experte
Inhaltsverzeichnis

Vom ersten Auftrag zum Webflow Experten

Heute betreue ich die Webflow-Websites einiger der größten Unternehmen und Marken in Deutschland. Bis dahin war es allerdings ein ziemlich langer Weg.

Meine Geschichte begann nicht mit einem großen Kunden, einer perfekten Geschäftsidee oder einer erfolgreichen Agentur. Sie begann mit einer erfolglosen Webdesign-Agentur, kleinen Fiverr-Aufträgen und sehr vielen Stunden, die ich in Webflow und Figma investiert habe.

Ich erzähle diese Geschichte nicht, um dir irgendeinen schnellen Weg in die Selbstständigkeit zu verkaufen.

Ganz im Gegenteil: Ich möchte zeigen, wie viel Zeit, Energie und praktische Erfahrung wirklich notwendig waren, um dorthin zu kommen, wo ich heute stehe. Seit meinem 18. Lebensjahr beschäftige ich mich durchgehend mit Webdesign, Webflow und Figma.

Das vollständige Video zu meiner Geschichte findest du hier:

Meine Geschichte: Vom ersten Webdesign-Projekt zur eigenen Webflow-Agentur

2019: Die erste eigene Webdesign Agentur

2019 gründete ich gemeinsam mit einem Freund aus meiner Heimat meine erste kleine Webdesign-Agentur. Sie trug den Namen „Wellenschlagen“.

Unsere Idee war grundsätzlich sinnvoll: Wir wollten Websites für regionale Unternehmen erstellen und ihnen dabei helfen, sich im Internet professioneller aufzustellen.

Rückblickend betrachtet war die damalige Website für unser Alter sogar ziemlich gut. Wir hatten bereits den Anspruch, keine gewöhnlichen Baukasten-Websites zu erstellen. Die Website wurde deshalb individuell mit Webflow entwickelt.

Natürlich gab es aus heutiger Sicht einige technische Schwächen. Wir verwendeten kein wirklich durchdachtes Klassensystem und Themen wie Suchmaschinenoptimierung spielten kaum eine Rolle. Dennoch war das Projekt mein erster intensiver Kontakt mit Webflow.

Geschäftlich war die Agentur allerdings kein Erfolg.

Uns fehlte das notwendige Marketing und wir hatten noch keine funktionierende Strategie, um Kunden zu gewinnen. Gleichzeitig begann mein Studium, wodurch auch die regionale Verbindung schwächer wurde. Das Projekt verlief deshalb irgendwann im Sand, ohne dass wir daraus ein funktionierendes Unternehmen entwickeln konnten.

Trotzdem war diese Zeit extrem wichtig. Ich hatte meine erste vollständige Website entwickelt und verstanden, welche Möglichkeiten Webflow bietet.

2020: Der erste Auftrag über Fiverr

Nach diesem ersten Versuch erstellte ich auf Fiverr ein Angebot für Webflow-Entwicklung. Anschließend passierte ungefähr ein Jahr lang gar nichts.

Dann kam schließlich der erste Auftrag.

Der Auftragswert lag ungefähr bei zehn oder 20 Euro. Finanziell war das natürlich nicht besonders relevant. Für mich war es trotzdem der Beweis, dass grundsätzlich jemand bereit war, für meine Arbeit mit Webflow zu bezahlen.

Das erste verdiente Geld investierte ich direkt wieder in Webflow-Hosting und meine eigene Website. Schon damals entwickelte ich meinen Webauftritt nicht einfach direkt in Webflow. Ich erstellte zuerst das Design in Figma und setzte es anschließend technisch um.

Das Design war rückblickend natürlich noch nicht perfekt. Auch das verwendete Bild wirkte nicht besonders professionell. Trotzdem waren bereits die ersten Ansätze vorhanden, auf denen ich später aufbauen konnte.

Für einen 18- oder 19-Jährigen ohne langjährige Berufserfahrung war es eine solide Website. Vor allem war es ein weiterer praktischer Schritt.

Über 50 Fiverr-Aufträge als bezahlte Weiterbildung

In den folgenden Jahren wickelte ich einen großen Teil meiner ersten Projekte über Fiverr ab.

Insgesamt erhielt ich dort 43 Bewertungen mit einer durchschnittlichen Bewertung von 5,0 Sternen. Über die Plattform habe ich mehr als 50 Aufträge umgesetzt und dabei mit Kunden aus zahlreichen Ländern zusammengearbeitet.

Besonders viel Geld habe ich damit nicht verdient.

Teilweise nahm ich Aufträge für fünf Euro an und arbeitete anschließend zehn Stunden daran. Wirtschaftlich war das natürlich ein schlechter Deal. Gleichzeitig wurde ich dafür bezahlt, den Umgang mit Webflow und Figma zu lernen.

Meine Kunden auf Fiverr waren häufig extrem anspruchsvoll. Jede Kleinigkeit wurde kontrolliert und die Erwartungen standen nicht immer im Verhältnis zum vorhandenen Budget.

Dadurch lernte ich allerdings, sehr genau zu arbeiten. Ich musste Designs möglichst detailgetreu umsetzen, auf Abstände achten und auch bei kleinen Projekten eine saubere technische Lösung finden.

Ein wichtiger Vorteil war außerdem die internationale Erfahrung. Ich arbeitete für Kunden aus Italien, den USA und vielen weiteren Ländern. Insgesamt waren es vermutlich rund 20 verschiedene Länder.

Die Kommunikation mit internationalen Kunden, unterschiedliche Anforderungen und immer neue Website-Projekte haben meine Fähigkeiten deutlich stärker verbessert als jede theoretische Weiterbildung.

Die Zeit war teilweise stressig und mit einigen schlaflosen Nächten verbunden. Trotzdem würde ich es rückblickend wieder genauso machen. Fiverr war für mich vor allem eine Form der bezahlten Weiterbildung.

E-Commerce-Studium und  eigene Kunden

Parallel zu den Fiverr-Aufträgen begann ich 2020 mein E-Commerce-Studium in Würzburg.

Während des Studiums setzte ich weiterhin regelmäßig Webflow-Projekte um. Über einzelne Fiverr-Kunden entstanden Empfehlungen und daraus wiederum erste Aufträge außerhalb der Plattform.

Von Jahr zu Jahr wurde das Ganze professioneller. Ich meldete ein Gewerbe an, gewann mehr eigene Kunden und verdiente langsam mehr Geld mit Webdesign.

2022 entschied ich mich dazu, meinen Außenauftritt grundlegend zu überarbeiten. Ich entwickelte eine neue Website und positionierte mich klarer als Webflow-Entwickler.

Ein wesentlicher Bestandteil meines Angebots war die Umsetzung von Webflow-Websites innerhalb von sieben Tagen. Diese klare Positionierung kam für meine damalige Größe bereits relativ gut an.

Gleichzeitig begann ich damit, regelmäßig auf LinkedIn zu posten. Auch mein organisches Google-Ranking wurde besser. Dadurch kamen die ersten Anfragen nicht mehr ausschließlich über Fiverr oder persönliche Empfehlungen.

Das Praktikum bei einer Webflow-Agentur

Ein besonders wichtiger Schritt war mein sechsmonatiges Pflichtpraktikum bei Halbstark, einer größeren Webflow-Agentur in Stuttgart.

Ich hatte damals auch die Möglichkeit, in klassische Unternehmen zu gehen. Trotzdem entschied ich mich bewusst dafür, weiter mit Webflow zu arbeiten.

Während dieses Praktikums war ich 40 Stunden pro Woche als Webflow-Entwickler tätig. Zum ersten Mal arbeitete ich kontinuierlich an größeren Kundenprojekten und erhielt einen detaillierten Einblick in professionelle Agenturprozesse.

Dabei ging es nicht nur um die technische Entwicklung einer Website. Ich lernte den gesamten Ablauf eines professionellen Projekts kennen:

  • Kunden-Onboarding
  • Projektplanung
  • Abstimmung von Designs
  • strukturierte Webflow-Entwicklung
  • Qualitätskontrolle
  • Feedbackschleifen
  • Übergabe und Veröffentlichung
  • langfristige Kundenbetreuung

Diese sechs Monate waren mein eigentlicher Durchbruch als Webflow-Entwickler. Wenn man jeden Tag an realen Kundenprojekten arbeitet, verbessert man sich zwangsläufig sehr schnell.

Gleichzeitig lernte ich, wie größere Agenturen Projekte organisieren und welche Prozesse notwendig sind, damit ein Projekt nicht nur gestalterisch gut, sondern auch zuverlässig und innerhalb der vereinbarten Zeit abgeschlossen wird.

Mit Halbstark arbeite ich bis heute regelmäßig zusammen. Je nach Projekt übernehme ich weiterhin die Webflow-Umsetzung für einzelne Kunden.

Was mir das E-Commerce-Studium gebracht hat

2024 schloss ich mein E-Commerce-Studium ab.

Im Studium beschäftigten wir uns unter anderem mit Suchmaschinenoptimierung, Nutzerführung, der Analyse des Nutzerverhaltens und verschiedenen Bereichen des digitalen Marketings.

Besonders wertvoll war das Umfeld in Würzburg. Einige der Professoren waren selbst sehr aktiv in der Digitalbranche. Dadurch konnte ich neben dem Webdesign auch ein besseres Verständnis dafür entwickeln, wie Websites aus wirtschaftlicher und strategischer Sicht funktionieren.

Die praktische Arbeit an Kundenprojekten war für meine Entwicklung trotzdem noch wichtiger. Kein theoretisches Modul kann die Erfahrung aus Dutzenden realen Website-Projekten vollständig ersetzen.

Das Studium gab mir jedoch einen guten Rahmen und ergänzte meine praktische Erfahrung um Themen wie E-Commerce, SEO, Conversion-Optimierung und digitales Marketing.

Arbeiten als digitaler Nomade

Nach dem Studium reiste ich für mehrere Monate durch Nord-, Mittel- und Südamerika.

Ich war unter anderem in Kanada, den USA, Mexiko und Kolumbien. Während dieser Zeit arbeitete ich weiterhin an meinen Kundenprojekten.

Teilweise setzte ich mich nach langen Reisetagen oder sogar nach dem Feiern noch an den Laptop, um offene Aufgaben fertigzustellen. Für einige Monate war das eine spannende Erfahrung.

Langfristig merkte ich allerdings, dass das klassische digitale Nomadenleben nicht zu meiner Arbeitsweise passt.

Für hochwertige Kundenprojekte benötige ich eine feste Struktur, ausreichend Ruhe und ein vernünftiges Setup. Besonders bei umfangreichen Webdesign- und Webflow-Projekten sind zwei Bildschirme und ein stabiler Arbeitsplatz für mich deutlich effizienter als ein ständig wechselndes Café oder Apartment.

Die Reise war trotzdem wichtig. Sie zeigte mir, dass ich grundsätzlich von überall arbeiten kann – aber nicht dauerhaft ständig den Standort wechseln möchte.

Der Schritt nach Zypern

Nach meiner Rückkehr entschied ich mich dazu, mein Webdesign-Business deutlich ernster anzugehen.

Ich investierte mehr Zeit in meine Kundenprojekte, arbeitete konsequenter an meiner Sichtbarkeit und wurde aktiver auf LinkedIn. Ende 2025 wanderte ich schließlich nach Zypern aus.

Dieser Schritt war für meine Selbstständigkeit besonders wichtig.

Durch den Umzug konnte ich alte Strukturen hinter mir lassen und mich vollständig auf mein Unternehmen konzentrieren. Ich hatte ein festes Setup, eine klare Routine und gleichzeitig die Möglichkeit, international zu arbeiten.

Auf LinkedIn veröffentlichte ich regelmäßig neue Beiträge und positionierte mich immer stärker als Webflow-Experte. Gleichzeitig entstanden aus meinen bisherigen Projekten zahlreiche Empfehlungen.

Bis heute lebt ein wesentlicher Teil meines Geschäfts vom Empfehlungsgeschäft. Der Grund dafür ist relativ einfach: Ich arbeite sauber, kommuniziere klar und halte vereinbarte Timelines ein.

Einzelne Webflow-Projekte habe ich sogar innerhalb von nur drei Tagen entwickelt. Solche Zeitpläne sind zwar anspruchsvoll, aber mit ausreichend Erfahrung und klaren Prozessen grundsätzlich möglich.

Mehr als 100 umgesetzte Webflow-Projekte

Seit meinem Start im Jahr 2019 habe ich mehr als 100 Projekte umgesetzt.

Allein über Fiverr waren es mehr als 50 Aufträge. In den vergangenen Jahren kamen zahlreiche eigene Kunden, Agenturprojekte, Relaunches, Landingpages und kleinere Weiterentwicklungen hinzu.

Diese hohe Anzahl ist auch deshalb möglich, weil Webflow-Projekte oft parallel verlaufen. Während bei einem Kunden noch Feedback fehlt, wartet ein anderes Projekt auf Bilder oder die Verknüpfung der Domain. In dieser Zeit kann bereits an einem weiteren Projekt gearbeitet werden.

Natürlich gab es stressige Phasen. Trotzdem haben mir die vielen unterschiedlichen Projekte eine Erfahrung gegeben, die sich nicht durch einen einzelnen Kurs oder ein Zertifikat ersetzen lässt.

Jedes Unternehmen hat andere Anforderungen. Manche Kunden benötigen eine kompakte Landingpage, andere eine umfangreiche Unternehmenswebsite mit CMS, Animationen, mehreren Sprachen und individuellen Integrationen.

Durch diese Projekte konnte ich nicht nur meine technischen Fähigkeiten verbessern, sondern auch meinen gesamten Prozess optimieren.

Wo ich heute stehe

Heute lebe ich auf Zypern und betreue Webflow-Websites für die größten Marken in Deutschland.

Dabei geht es nicht mehr ausschließlich um die einmalige Erstellung einer Website. Viele Kunden begleite ich langfristig und unterstütze sie bei der technischen Pflege, bei neuen Landingpages und teilweise auch bei der Suchmaschinenoptimierung.

Neben Webdesign und Webflow-Entwicklung biete ich mittlerweile weitere Leistungen an:

  • SEO und Content-Optimierung
  • Conversion-orientierte Landingpages
  • laufende Webflow-Betreuung
  • digitale Gestaltung
  • Print- und Grafikdesign
  • technische Weiterentwicklung bestehender Websites

Bei einzelnen Kunden generiert die Website inzwischen so viele qualifizierte Anfragen, dass darauf konkrete Vertriebsprozesse aufgebaut werden konnten.

Genau das sollte eine professionelle Unternehmenswebsite leisten: Sie darf nicht nur gut aussehen, sondern muss einen messbaren Beitrag zum Wachstum des Unternehmens liefern.

Keine 08/15-Website aus einem Template

Natürlich kostet eine professionelle Webflow-Website Geld. Dafür erhalten meine Kunden jedoch keine schnell zusammengebaute Standardlösung.

Jede Website wird individuell gestaltet, in Figma vorbereitet und anschließend sauber in Webflow umgesetzt. Der dahinterliegende Prozess ist über viele Jahre und mehr als 100 Projekte hinweg entstanden und immer weiter optimiert worden.

Zusätzlich hatte ich Einblicke in die Arbeitsweise größerer Webflow-Agenturen und konnte bewährte Abläufe in meinen eigenen Prozess übernehmen.

Heute profitieren meine Kunden deshalb nicht nur von einem modernen Design. Sie erhalten einen erprobten Projektablauf, eine saubere technische Umsetzung und eine Website, die langfristig gepflegt und erweitert werden kann.

Der Weg dorthin begann allerdings mit einem erfolglosen Agenturversuch und einem Auftrag über wenige Euro.

Genau deshalb bin ich dankbar für jedes einzelne Projekt. Auch die schlecht bezahlten Aufträge, an denen ich viele Stunden gearbeitet habe, waren am Ende ein wichtiger Teil meiner Entwicklung.

FAQ: Mein Weg zum Webflow-Experten

1. Seit wann arbeite ich mit Webflow?

Ich arbeite seit 2019 mit Webflow. Mein erstes größeres Projekt war die Website meiner damaligen kleinen Webdesign-Agentur. Seitdem habe ich mich kontinuierlich mit dem System beschäftigt und mehr als 100 Projekte umgesetzt.

2. Seit wann verwende ich Figma für Webdesign?

Seit 2020 erstelle ich meine Webdesigns mit Figma. In der Regel wird eine Website zunächst vollständig in Figma gestaltet und abgestimmt, bevor anschließend die technische Entwicklung in Webflow beginnt.

3. Wie habe ich meine ersten Webdesign-Kunden gewonnen?

Meine ersten bezahlten Aufträge kamen über Fiverr. Später gewann ich Kunden über Empfehlungen, meine eigene Website, das organische Google-Ranking und LinkedIn.

4. Wie viele Webflow-Projekte habe ich umgesetzt?

Seit 2019 habe ich mehr als 100 Projekte realisiert. Dazu gehören vollständige Website-Relaunches, Landingpages, technische Webflow-Entwicklungen und kleinere Weiterentwicklungen bestehender Websites.

5. Welche Rolle spielte das Praktikum bei Halbstark?

Während meines sechsmonatigen Praktikums arbeitete ich in Vollzeit an professionellen Webflow-Projekten. Dort verbesserte ich meine technischen Fähigkeiten und lernte, wie größere Agenturen Kundenprojekte vom Onboarding bis zur Veröffentlichung organisieren.

6. Warum bin ich nach Zypern ausgewandert?

Der Umzug nach Zypern ermöglichte es mir, alte Strukturen hinter mir zu lassen und mich vollständig auf mein Webdesign-Business zu konzentrieren. Gleichzeitig kann ich von dort aus weiterhin Kunden in Deutschland und anderen Ländern betreuen.

7. Was unterscheidet meine Websites von einfachen Templates?

Meine Websites werden individuell in Figma gestaltet und anschließend strukturiert in Webflow entwickelt. Dabei achte ich auf die Marke, die Zielgruppe, die Nutzerführung, die Performance und die späteren Möglichkeiten zur Erweiterung. Kunden erhalten deshalb keine austauschbare Template-Website, sondern einen individuell entwickelten Webauftritt.

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Ich unterstütze dich bei Design, Entwicklung und Optimierung hochwertiger Websites – individuell, performant und sauber umgesetzt.

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